Beispiel für Quality Checker: Migration

Aufgabe:

Der Buch-Grossverlag hat soeben einen kleineren Konkurrenten übernommen und muss nun dessen Kundenkartei übernehmen. Dabei soll sichergestellt werden, dass die zu übernehmenden Adressen keine ungültigen Zeichen enthalten, weil es sonst beim Einlesen der Einzahlungsscheine Probleme geben kann.

Analyse:

a)

Alle zu übernehmenden Adressen sind zu prüfen.

 

b)

Die gültigen Zeichen sind zu definieren.

 

c)

Die fehlerhaften Adressen (ungültiges Zeichen gefunden in Adresszeile 1 bis 5) sollen markiert und in Form eines Korrekturfiles (Excel-Sheet) zur Bereinigung an das zuständige Team übergeben werden.

Lösung:

Die gültigen Zeichen werden im Register Extras & Optionen definiert (entweder in String U oder L); die Checkboxen „Alte Markierungen" löschen und „Fehler markieren" werden aktiviert.

 

Wir positionieren nacheinander auf die Felder ADRESSZEILE1 bis ADRESSZEILE5 und tragen im  Analysefenster folgende Angaben ein:

 

a)

U resp. L

Veranlasst eine Prüfung, ob jedes gefundene Zeichen im vordefinierten Zeichenstring Upper resp. Lower vorkommt

 

Wir positionieren auf ein beliebiges Feld, z.B. ADRESSZEILE5, und tragen im Kalkulationsfenster „-" ein (setzt einen Filter auf alle Records mit festgestellten Fehlern) und im  Analysefenster folgende Angaben:

 

b)

0{„100%"}

Erzeugt ein sogenanntes Testfile, enthaltend 100% aller implizit gefilterten Datensätze

Resultat:

Das Resultat ist eine Untermenge des Inputfiles, und zwar sowohl als FoxPro-Tabelle als auch als Excel-Sheet.

Hinweis:

Mit dem Eintrag „+" im Kalkulationsfeld wären nur korrekte Datensätze gefiltert worden, mit „=" resp. „#" nur Datensätze, bei den das zugeordnete Feld korrekt resp. fehlerhaft ist.

Details:

Die folgenden Bilder zeigen die ausgefüllten Masken im Detail:

 

Vorbereitend müssen diverse Optionen überprüft und voreingestellt werden:

  1. Die erlaubten Zeichen zu den Prüfungen A (nur Alfa-Zeichen) und L (nur reguläre Adress-Zeichen) müssen korrekt eingestellt sein (vgl. grüne Umrandung)

  2. Die Checkbox „Fehler in Datei schreiben muss in jedem Fall aktiviert sein, die Checkbox „Alte Meldungen löschen sollte sicherheitshalber aktiviert sein, um nicht Testrecords mit älteren Fehlern zu generieren (vgl. rote Umrandung)

  3. Falls ein EXCEL-File gewünscht wird, muss auch diese Checkbox aktiviert sein (vgl. blaue Umrandung)

  1. Im ersten Feld sind nur ALFA-Zeichen erlaubt
    (rote Umrandung)

  2. In den übrigen Felder sind „alle gängigen Zeichen erlaubt, vgl. vorgängige Maske
    (blaue Umrandung)

  3. Nach der letzten Prüfung sollen alle fehlerhaften Records in ein Fehlerfile geschrieben werden
    (vgl. die zwei violetten Umrandungen)

  4. Da diese Prüfung mehr als ein Feld umfasst, muss zum Start der Knopf „>DATEI" gedrückt werden
    (vgl. grüne Umrandung)

  1. Einige Felder sind ok

  2. Einige Felder enthalten unerlaubte Fremdzeichen
    (rot umrandet)

  3. Alle Records mit unerlaubten Zeichen werden weggeschrieben
    (blau umrandet)

  4. Das erzeugte Excel-File heisst „_84_TEST_047", was sich symbolisch aus Analyse-Nr,
    Art der Analyse, und Feldnummer zusammensetzt. Aus Datenschutzgründen kann das
    Resultatfile nicht gezeigt werden

  5. Hinweis: Da durch die vorgängig eingestellten Checkboxen zusätzliche 17'000 Updates
    auf dem 37 MB grossen Inputfile anfallen und gleich 9 Prüfaktionen ablaufen, dauert
    dieser Analyselauf etwas länger, aber 12 Sek. ist sicher i.O. !

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